R.E.D. handelt von Frank Moses (Bruce Willis). Der ist ein ehemaliger CIA-Geheimagent, der nun versucht seinen Ruhestand zu genießen. Eines Morgens stürmt ein Killerkommando sein Haus, aber Moses überlebt. Er trommelt die „alte Truppe“ wieder zusammen, bestehend aus Joe Matheson (Morgan Freeman), Marvin Boggs (John Malkovich) und Victoria (Helen Mirren). Zusammen versuchen sie herauszufinden, warum man sie töten will und kommen schließlich einem Komplott auf die Schliche.

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Wer den Trailer gesehen hat, weiß schon, dass er hier nicht anspruchsvolles Kino zu erwarten hat. Dennoch ist R.E.D. ein unterhaltsamer Film, den man unbedingt gesehen haben muss. Bruce Willis, Helen Mirren, Morgan Freeman, John Malkovich, Karl Urban… Der Cast ist durchaus prominent besetzt und überzeugt. William Cooper tut einem wirklich fast schon leid, da er gegen die Übermacht der anderen nichts ausrichten kann. Schauspielerisch gibt er aber einen durchaus überzeugenden Gegenspieler für das R.E.D. -Team. Einzig Mary-Louise Parker als Moses Telefonfreundin kommt gegen die geballte Schauspielpower des restlichen Castes nicht an. Zumal sie viel zu relaxt reagiert, als sie erfährt, dass Frank von der CIA gejagt wird. Welche Frau steigt denn bitte mit einem alternden Ex-CIA-Killer, der verfolgt wird, ins CIA-Hauptquartier ein und findet es noch interessant? Selbst als sie nur noch mit Karl Urban in einem Raum sitzt, sieht man, dass sie selbst gegen ihn nicht ankommt, auch wenn sie den besseren Spruch hat.

Unter der Regie von FLIGHTPLAN-Regisseur Robert Schwentke entstand ein knallbuntes Popcornkino mit sinnfreier Story, was aber nicht stört, sondern in diesem Fall eher ein Argument FÜR diesen Film ist. Das Kräfteverhältnis zwischen Handlungs- und Actionsszenen ist gut verteilt. Die Dialoge bringen den Zuschauer zum Lachen und das ist schließlich auch das was gutes Popcornkino ausmacht.

Absolut sinnfreier Streifen, aber für verregnete Herbsttage genau das Richtige! (5/6)

Trailer: © Concorde Filmverleih