Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal), Adoptivsohn des persischen Königs Sharaman (Ronald Pickup), kommt bei der Eroberung einer Stadt zufälligerweise in den Besitz eines wunderschönen und geheimnisvollen Dolches. Doch bei der Siegesfeier wird der König getötet und Dastan des Mordes beschuldigt, weshalb dieser schleunigst aus der Stadt fliehen muss. Zur Seite steht ihm die clevere und schöne Prinzessin Tamina (Gemma Arterton), die Hüterin des Dolches, die Dastan widerwillig über die mythische Bedeutung der Waffe aufklärt. Mithilfe des Sandes, mit dem der Griff des Dolches gefüllt ist, kann sein Besitzer die Zeit um eine Minute zurückdrehen. Finstere Gestalten sind auf der Suche nach der geheimnisvollen Waffe. Alle wollen sie in ihren Besitz bringen, um die große Macht des Dolches für ihre bösen Zwecke zu missbrauchen. Es liegt jetzt an Dastan und Tamina, den Dolch in Sicherheit zu bringen.

Die Computerspielverfilmung ist es eine typische Jerry Bruckheimer-Produktion. Regisseur Mike Newell sorgt dafür, dass für jeden was dabei ist. Für Männer gibt’s Action mit Schwertkämpfen und einen Held, der sich todesmutig von persischen Dächern stürzt. Für Frauen Eine Liebesgeschichte zwischen einer Prinzessin und einem Prinz und diese kleinen Nettigkeiten, welche die beiden immer wieder austauschen um das Publikum zum Schmunzeln zu bringen. Zum Cast: Jake Gyllenhaal nimmt man den hitzköpfigen Prinz ab, er spielt aber unter seinem Niveau. An seiner Seite ist Bondgirl Gemma Arterton zu sehen, die auch eigenständig agiert und nicht nur als hübsches Anhängsel fungiert.
Ben Kingsley mimt den Gegenspieler, der aber am Anfang noch ganz lieb tut, aber es ist zu offensichtlich, dass er hinter der Intrige steckt, daher kommt dann die Wendung nicht sonderlich überraschend. Der Film entführt den Zuschauer in das wunderschöne Persien. Die Landschaft und Sets sind richtig schön anzusehen. Auch die 360°-Kamerafahrt als Dastian über der Stadt Alamut steht, ist einfach nur schön.
Typisches Popcornkino ala Bruckheimer (3.5/6)




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