KÜSS DEN FROSCH spielt in New Orleans. Die Kellnerin Tiana möchte ihr eigenes Restaurant eröffnen und arbeitet permanent für ihren großen Traum. Eines Tages kommt der überhebliche Prinz Naveen samt seinem Gefolge in die Stadt, der direkt nach seiner Ankunft vom Voodoo-Zauberer Dr. Facilier in einen Frosch verwandelt wird. Als Naveen auf Tiana trifft und sie überredet ihn zu küssen, wird auch sie ein Frosch und zusammen versuchen sie nun wieder Menschen zu werden.

Den klassische Zeichentrickfilm, mit dem Disney so groß geworden ist, schien aufgrund der großen Popularität der Animationsfilme in Vergessenheit zu geraten. Doch im Jahr 2009 hat sich Disney mit den Pixar-Kollegen zusammengetan und wieder einen dieser klassischen Filme produziert. Herausgekommen ist ein eher durchschnittlicher Disneyfilm, dem es irgendwie an Herz und Seele mangelt. Zunächst dauert es erstmal, bis es zu der eigentlichen Kuss-Szene kommt –  die Figuren werden zu ausführlich erklärt. Als dann beide Frösche sind, prallen die unterschiedlichen Charaktere der Beiden (Freigeist – Workaholic) aufeinander, was gut umgesetzt ist. Die Gags sind eher mau – die Besten sind bereits im Trailer zu sehen. Die darin verwendete Musik ist leider wenig eingängig wie man das von anderen Filmen dieser Art gewohnt ist.

Netter Versuch, aber mehr auch nicht (2/6)

Trailer: © Disney Deutschland