Zwei Jahre nachdem Sam (Shia LaBeouf) zusammen mit den Autobots die Welt gerettet hat,versucht er die Beziehung zu Mikaela (Megan Fox) aufrechtzuerhalten. Denn Sam geht bald aufs College; Mikaela kann nicht mitkommen, da sie sich das College nicht leisten kann. Beim Umzug fällt Sam ein Splitter des „Allsparks“ aus der Tasche, der alle elektrischen Geräte in Transformers verwandelt. Außerdem kann Sam plötzlich geheimnisvolle Symbole sehen. Zeitgleich dazu taucht „Megatron“ wieder aus den Tiefen des Meeres auf.

„Transformers: Revenge of the Fallen“ ist nicht so gut wie Teil 1. In die ohnehin schon lang bemessene Spieldauer von 2 1/2 Stunden wurde nämlich so ziemlich alles reingequetscht, was reingepasst hat. Man hatte im Nachhinein das Gefühl, dass die Produzenten mal zusammengesessen haben und dann folgenden Dialog geführt haben: „Hm, Teil 1 hat ja eingeschlagen wie ne Bombe. Teil 2 muss noch größer werden. Lass uns mal unsere Checkliste rausholen. Kampf zwischen zwei Robots?“ „Hatten wir!“ „Ägypten? Eine Matrix? Eine Robotfrau, aus deren Hinterteil ein Stachel rauskommt?“ „Hatten wir noch nicht! Lasst uns einen Film draus machen!“

Irgendwie war es von allem zu viel. Zu viel Explosionen, zu wenig Handlung, zu viele Fragen, welche Roboter, denn jetzt zu den Guten gehören. Aber Regisseur Michael Bay ist ja dafür bekannt, dass er gerne mal eine interessante Handlung zugunsten irgendwelcher Special Effects opfert (Beispiel: DIE INSEL). Ein absoluter Geniestreich war es allerdings John Turturro wieder in die Handlung einzubeziehen. Auch in Teil 2 war er wieder sehr amüsant und es hat Spaß gemacht ihm zuzusehen. Fox und LaBeouf spielen solide, aber der große Wurf ist es nicht.

Für einmal angucken ist es in Ordnung, aber mehrmals dann doch nur für Fans. (2/6)