Freddie Quell (Joaquin Phoenix) kommt aus dem zweiten Weltkrieg als gebrochener Mann nachhause. Er trinkt viel und findet daher auch immer schwieriger Arbeit. Durch Zufall trifft er auf den Wissenschaftler und Philosophen Lancaster Dodd (Philip Seymour Hoffman), der eine Sekte namens „Der Ursprung“ leitet und Freddie in seine Lehren einführt. Als Freddie die Methoden des Meisters infrage stellt, muss er sich entscheiden.

Der große Nachteil dieses Films ist die lange Laufzeit mit 137 min. Die Handlung des Films hätte man auch in 90 oder 60 Minuten erzählen können. Spannung kommt überhaupt nicht auf. Der Film plätschert vor sich hin und einen richtigen Machtkampf zwischen Quell und Dodd gibt es nicht. Zudem gibt es einige Fragen, die nicht beantwortet werden und  Regisseur Paul Thomas Anderson schafft es teilweise auch nicht die Motivationen seiner Charaktere zu erklären.

All das ist schade, denn die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank weg großartig. Nicht umsonst waren Philipp Seymour Hoffmann und Joaquin Phoenix in diesem Jahr für einen Oscar nominiert. Aber auch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Film der nötige Drive fehlt.

(1/6)