In Robot & Frank geht es um den Gelegenheitsdieb Frank (Frank Langella), der mit seinem Leben nichts mehr anfangen kann. Als Konsequenz eines permanent vermüllten Haushalts besorgt ihm sein Sohn einen Roboter, der ihm das Leben erleichtern soll. Der Roboter setzt Frank auf Diät, schmeißt ihn um sieben Uhr aus dem Bett und möchte Frank überreden ein Projekt zu beginnen. Frank hingegen ist von dem Roboter zunächst überhaupt nicht begeistert, bis er die Freundschaft zu ihm entdeckt.

© Senator

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Frank Langella spielt den in die Jahre gekommenen, leicht vergesslichen, aber immer noch durchtriebenen Frank mit Leichtigkeit und Spielfreude. Die Freundschaft zwischen Frank und dem Roboter wirkt nie künstlich oder aufgesetzt. Insgesamt gesehen kommt der Film ohne einen großen Cast aus. Hier ein bißchen Susan Sarandon, da ein bißchen Liv Tyler und da noch James Mardsen und noch ein paar Schauspieler, die zwei Sätze sagen dürfen. Perfekt! Hauptaugenmerk wird auf Frank und seine Probleme (später auch seine Erfolge) mit dem Roboter gelegt. Der Film hetzt nicht von Szene zu Szene, sondern passt sich dem gemächlichen Tempo der Hauptfigur an.

Was mir persönlich an diesem Film sehr gut gefällt, ist der Wendepunkt. (Ich liebe Filme mit Wendepunkten, aber das nur am Rande ) Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich halte den Wendepunkt für sehr gelungen.

Robot & Frank ist eine wunderschöne Komödie mit einer ernsthaften Message: „Überlasst nicht alles den Maschinen! Kümmert euch um die Alten!“ (4/6)

Trailer: © Universum Film