Seitdem der Schatz der Tempelritter gefunden wurde, ist einige Zeit ins Land gegangen. Ben Gates (Nicholas Cage) wurde von Freundin Abigail (Diane Kruger) aus der Wohnung geworfen und wohnt jetzt bei Papa Patrick (Jon Voight). Sein Assistent, Mitsucher und Computerguru Riley (Justin Bartha) versucht indessen seine Erlebnisse in Buchform an den Mann zu bringen, was allerdings nicht so richtig klappen mag. Als Ben und Patrick bei einem Vortrag von einem Mann namens Mitch Wilkinson (Ed Harris) unterbrochen werden, kramt dieser ein altes Stück Papier hervor und beschuldigt einen Vorfahren der Gates der Planung und des Attentates an dem früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln. Ben sieht nun seine Aufgabe darin, den Familiennamen von dieser Beschuldigung reinzuwaschen und stellt das alte Team zusammen. Die Indizien und Hinweise locken das Team einmal rund um den Erdball, sei es inmitten von Paris, im Oval Office von Washington oder im Buckingham Palace zu London. Der Weg führt sie schließlich auch zu Bens Mutter Emily (Helen Mirren). Außerdem sind Konkurrent Wilkinson und auch das FBI, das unter der Leitung von Agent Sadusky (Harvey Keitel) steht, den Schatzsuchern stets auf den Fersen. Um jedoch an den entscheidenden Hinweis zur Lösung des Puzzles zu kommen, braucht Benjamin Franklin das geheime Buch des Präsidenten. Ein Buch, dessen Inhalt jeweils nur dem US-Präsidenten zugänglich ist und von diesem jeweils an seinen Nachfolger weitergereicht wird. Um an dieses Buch zu kommen, gibts zwei Varianten. Gates muss sich zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wählen lassen oder er muss den US-Präsidenten kidnappen. Ben entscheidet sich für Letzteres.

Wie schon im ersten Teil führte hier wieder Jon Turteltaub Regie. Natürlich geht es wieder um eine Schatzsuche, die diesmal auch über die US-amerikanischen Landesgrenzen hinausgeht. Justin Bartha und Nicholas Cage werfen sich wieder die Gags hin und her. Diane Kruger fällt wieder etwas ab, was allerdings auch ihrer Rolle als Bens Ex-Freundin geschuldet ist. Ed Harris ist ein würdiger und überzeugender Nachfolger-Bösewicht von Sean Bean. Während im ersten Teil Jon Voight teilweise eher verloren wirkt, bekommt er jetzt die resolute Helen Mirren an die Seite gestellt, die ihm als Ex-Ehefrau ordentlich den Marsch bläst. Natürlich finden sie den Schatz und haben sich alle am Ende des Films wieder lieb. Es ist und bleibt ein Disney-Film und genau das macht die Geschichte leider vorhersehbar. Auch die Actionszenen (Autoverfolgung) haben keinen besonderen Anschauungswert; das hat man alles schonmal irgendwo gesehen und ist nicht neu. Die Gagdichte ist allerdings verglichen zum ersten Teil viel höher. Allein die vorgetäuschte Trunkenheit von Ben Gates im Buckingham Palace ist durchaus sehenswert.

Vielleicht führt sich diese positive Tendenz ja fort. 2014 soll der nächste Teil der NATIONAL TREASURE-Reihe in die Kinos kommen.

Besser als Teil 1 (4.5/6)

Trailer: Disney Deutschland