König Gunter (Thomas Gottschalk) ist lang nicht mehr so reich, wie er es früher einmal war. Umso schlimmer, dass sich seine Tochter Prinzessin Herzelinde (Julia Dietze), der Vermählung mit Graf Luipold Trumpf (Udo Kier) verwehrt, welcher durch die Ehe Geld in die leeren Kassen bringen könnte. Herzelinde möchte viel lieber ihren Leibwächter Ritter Lanze (Til Schweiger) heiraten, was allerdings aufgrund der Ständeordnung unmöglich ist. Als Herzelinde entführt wird, schlägt die große Stunde von Ritter Lanze. Er verfolgt ihre Spur und trifft auf seiner Suche den türkischen Kleinganoven Erdal (Rick Kavanian). Zusammen machen sie sich schließlich auf die Suche nach dem schwarzen Ritter, der die Prinzessin entführt haben soll.

Dieser Film von Til Schweiger ist richtig schlecht. Gründe gibt’s genug:

  • Die ständigen ein- und doppeldeutigen Anspielungen auf Sex
  • 08-15-Witze oder -Klischees über Österreicher oder Türken
  • Der sinnlose, in die Handlung eingebaute Auftritt von „New Kids on the block“
  • Ein wenig überzeugender Cast
  • Unsinnige Dialoge und Wortspiele (um nur mal die auffälligsten Mängel  zu nennen)…

1 1/2 Ritter ist nicht auf der Suche nach Herzelinde, sondern nach  dem nächsten Gag. Die Protagonisten stolpern von Ort zu Ort, nur um dort wieder einen lahmen Witz zum Besten zu geben. Trotz einer ansehnlichen Riege an Gastauftritten, schafft es der Film nicht zu überzeugen. Lediglich Rick Kavanian schafft es halbwegs den Zuschauer zum Lachen zu bringen, während Til Schweiger neben ihm eine traurige Figur macht und wohl tatsächlich glaubt, dass er mit diesem treudoofen Dauer-Dackelblick beim Publikum landet.

Grässlicher Ritterklamauk (1/6)

Trailer: © Barefoot Films