Kevin Flynn (Jeff Bridges) war Spieleentwickler bei der Firma ENCOM ehe er von seinem Kollegen Ed Dillinger (David Warner) bestohlen wurde, der Flynns Programme unter seinem Namen veröffentlichte und Präsident von ENCOM wurde. Heute besitzt er eine Spielhalle und versucht sich in das ENCOM-System zu hacken um Beweise für Dillingers Tat zu finden. Bisher war es ihm aber nicht möglich in das Master Control Programm (MCP) einzudringen. Flynns Freunde, die noch bei ENCOM arbeiten, versuchen ihm zu helfen und schleusen ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die Firma ein. Als Flynn versucht Zugriff auf das MCP zu erlangen, löst das Programm einen Laser aus, der Flynn geradewegs in eine virtuelle Realität beamt.

Aus heutiger Sicht wirken die pixeligen Computernanimationen eher lachhaft, aber man muss bedenken, dass Tron einer der ersten Filme war, der überhaupt Computeranimationen in die Narration einbaute. Erstaunlich ist, dass einige Visionen von Regisseur und Drehbuchautor Steven Lisberger heutzutage schon Alltag sind. Zum Beispiel der Computerbildschirm in der Tischplatte ist nur marginal von einem Tablet PC entfernt. Lisberger schafft es einen ganz eigenen Look zu kreieren, der zwar teilweise schwierig für die Augen ist, aber die Atmosphäre gut rüberbringt. Auch der elektronische Sound, der 1983 für einen Oscar nominiert war, tragen dazu bei. Der Cast spielt zwar nicht übermäßig gut, aber überzeugend genug, die teilweise abstruse Handlung gut zu verkaufen und die Spannung durch den ganzen Film zu halten.

(3/6)