In Las Vegas gibt es eine kleine Zaubershow, die von Frank Cadillac moderiert wird. Eigentlich heißt der Mann Name Cris Johnson (Nicholas Cage) und niemand weiß, dass er neben den üblichen Zaubertricks noch eine Gabe hat. Er kann bis zu zwei Minuten in die Zukunft schauen. Da diese kleine Show finanziell nicht lukrativ ist, macht sich Johnson nach Arbeitsschluss noch auf, um die diversen Casinos um ihr Geld zu bringen. Nur einmal konnte er bisher länger als zwei Minuten in die Zukunft blicken. Und da sah er in einem Cafe die Liebe seines Lebens, Liz (Jessica Biel), auf die er nun warten muss. Er weiß zwar die Uhrzeit, aber nicht das Datum. Darum sitzt er jeden Tag im Cafe und wartet auf sie. Als sie dann auch tatsächlich auftaucht, weiß sie natürlich noch nicht, dass sie sich durch die Bekanntschaft von Cris Johnson in Lebensgefahr begibt. Zusätzlich bekommt Cris Johnson auch noch Besuch von der FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore). Da er aber ja bereits weiß, was sie von ihm will, setzt er sich ein weiteres Mal ab, nur um zu merken, dass das FBI keinesfalls locker lässt. Die brauchen nämlich Johnsons Gabe, da Terroristen (u.a. Thomas Kretschmann) eine Nuklearwaffe in die Staaten geschmuggelt haben und diese zünden wollen. Und um den Ort herauszufinden, soll Cris Johnson in die Zukunft blicken.

Regisseur Lee Tamahori setzt hier die Geschichte „The Golden Man“ von Philip K. Dick um, dessen Bücher schon öfters Vorlagen für Verfilmungen waren (z.B. Minority Report). Allerdings ist es auch eine der schlechteren Verfilmungen. Nicolas Cage trägt zwar den Film, spielt aber unter seinem Niveau. Auch Jessica Biel hat im Grunde nur die Aufgabe gut auszusehen. Und alle anderen Schauspieler sind einfach restlos unterfordert. Es kommt kein Spannungsgefühl auf. Man hat weder Angst vor den Terroristen, noch von der Atombombe. Der Film kommt einfach nicht auf den Punkt, setzt keine Akzente. Es ist eine Aneinanderreihung von Szenen, die teilweise auch mit bestem Willen keinen Sinn ergeben. Positiv sind dann nur noch ein paar Szenen mit den Zaubertricks und den am Computer generierten Sequenzen, wie z.B. mit dem Zug.

Schlechter Science-Fiction-Film (1.5/6)