Mr. Magorium (Dustin Hoffman) ist 243 Jahre alt, spielt für sein Leben gern und hat deshalb einen eigenen Spielzeugladen. Die Magie des Besitzers springt auf die Spielzeuge über: Puppen bewegen sich, Flugzeuge fliegen und Gummibälle hüpfen von ganz allein durch den Laden. Als Managerin ist Molly Mahoney (Natalie Portman) dort angestellt. Mr. Magorium möchte in Rente gehen und Mahoney den Laden überschreiben. Als letzte Tat engagiert er den Buchhalter Henry (Jason Bateman), der den Wert des Ladens bestimmen soll. Der Laden ist mit den Veränderungen nicht zufrieden und aus dem kunterbunten Spieleparadies wird eine graue Höhle. Jetzt liegt es an Mahoney, Eric (Zack Mills) und Henry wieder Ordnung in das Chaos zu bringen.

Zach Helm, der sowohl Regie führte als auch das Drehbuch erdachte, inszeniert hier eine fantastische Welt, in die man gerne eintaucht, egal welches Alter man gerade hat. Das Setdesign hat hier im Bezug auf den Laden wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Dustin Hoffmann ist herrlich schrullig und es macht wirklich Spaß zuzusehen, wie er durch seinen Laden wuselt. Dieselbe positive Energie überträgt auch Natalie Portman. Das Highlight des Films sind für mich aber die Szenen von Zack Mills und Jason Bateman, der im Film immer Mutant genannt wird, wahrscheinlich weil er im Verlauf des Films tatsächlich vom biederen Rechnungsprüfer zu einem spaßhabenden Menschen mutiert. Die beiden sind einfach nur süß und man möchte beide einfach nur knuddeln. Hier und da ist es aber auch schon fast ZU süß, weil man in der zuckrigen Handlung ein bißchen Tiefgang vermisst. Gerade in Bezug auf den „Weggang“ von Mr. Magorium hätte man ruhig noch einen stärkere kindgerechte Thematisierung des Todes vornehmen können.

Ein Film für die ganze Familie! (4/6)

Trailer: © Universum