Filmfest München 2021

Ich habe das Filmfest München 2021 zumindest virtuell besucht und wieder eine Zusammenfassung mit allen wichtigen Infos und Eindrücken zusammengeschrieben. Und die sind dieses Jahr ein bißchen zurückhaltend.

Irgendwas ist anders

Die Stimmung war in diesem Jahr irgendwie „anders“. Das lag in erster Linie am filmischen Angebot, das definitiv geschrumpft ist. (Liegt sicher auch an Corona. In Zeiten einer weltweiten Pandemie wird ja traditionell wenig gedreht und wenn die Kinos geschlossen haben, werden die fertigen Filme auch erstmal nicht gezeigt.) Früher startete das Filmprogramm schon mittags um 12 Uhr und ging bis spät in den Abend. Die meisten Filme des Festivals 2021 starteten hingegen frühestens um 17 Uhr. Das engt natürlich auch den Zeitplan etwas ein. Bei früheren Filmfestivals habe ich drei Filme pro Tag gesehen und jedes in einem anderen Kino, was natürlich auch immer eine gewisse Logistik erforderte. Das war aber bei einem derart eng getakteten Programm leider nicht möglich.

Regnerisch mit wenigen sonnigen Abschnitten

Viele Locations befanden sich auch unter freiem Himmel, was in jedem anderen Jahr kein Problem gewesen wäre. Blöderweise hat dem Wettergott absolut niemand gesagt, dass es in der ersten Juliwoche vielleicht mal aufhören sollte, zu regnen. Einen Kinofilm mit hunderten anderen RegenschirmträgerInnen anzuschauen, erschien mir nicht besonders erstrebenswert. Ich habe auch trotz Akkreditierung für viele Filme keine Tickets vor Ort bekommen (wurden zu viele Akkreditierungen rausgegeben?), was dazu geführt hat, dass ich alle meine Festivalfilme über eine spezielle Streamingplattform gesehen habe. Das war zwar besser als nichts, aber ist doch irgendwie auch nicht Sinn der Sache.

Die Filme, die ich im Rahmen vom Filmfest München 2021 gesehen habe
Letterboxd-Screenshot: Alle Filme, die ich im Rahmen vom Filmfest München 2021 gesehen habe.

Meine Highlights vom Filmfest München 2021

Da ich dieses Jahr „nur“ 10 Filme gesehen habe, ist die Liste meiner Highlights eher kurz gehalten.

Bester Schauspieler: Lars Eidinger in NAHSCHUSS

Beste Schauspielerin: Lorna Ishema in IVIE WIE IVIE

Neuentdeckung: Jake McLaughlin in HOME

Bester Dokumentarfilm: DAS STARKE GESCHLECHT / Honorable Mention: TRANS – I GOT LIFE

Trailer: © Filmfest München

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