Media Monday #460

Header vom Media Monday 460 via Medienjournal Blog

Die wievielte Woche haben wir? Ah ja, Woche 5 im Homeoffice. Ich fange an mein Leben zu hinterfragen. Und meine Wohnung zu pimpen. Ich gehe davon aus, dass das beides mit dem dauerhaften Daheimbleiben zu tun hat. Sollte ich also in den nächsten Wochen besonders nachdenklich werden, bitte nicht wundern. Erste Anzeichen gibt’s schon in meinem heutigen → Media Monday 460. 

Media Monday 460

1. Im Moment scheint es mir fast als würde die ganze Welt stillstehen.

2. Wenn ich einmal näher drüber nachdenke, dass ich aus vielen meiner Talente einfach (noch) nicht viel gemacht habe, dann finde ich das traurig. Und gleichzeitig ist es ein Ansporn, das endlich mal zu tun.

3. Die Aussagen von Donald Trump sollte man tunlichst nicht auf die Goldwaage legen, schließlich ist er der Letzte, der Ahnung hat. Egal, um welche Materie es geht.  

4. Was ich in den letzten Wochen (für mich) entdeckt habe, ist das Schönmachen und Optimieren in den eigenen vier Wänden. Ich hoffe, dass mich jetzt auch bald noch das Kochfieber packt. Das mache ich nämlich bislang wahnsinnig ungern. 

5. Der Film PADDINGTON vermag mich eigentlich immer zu trösten und Lust auf den nächsten London-Besuch zu machen.

6. Ansonsten wäre es doch toll, wenn ich in Zukunft an jedem Freitag einen Anruf vom Residenztheater im Rahmen der Resi-ruft-an-Aktion bekomme. Am Freitag habe ich das zum ersten Mal ausprobiert. Angerufen hat mich Hanna Scheibe, die Ingrid Lausunds Badezimmermonolog, vorgetragen hat. Ich fand den Text so gut, dass ich ihn im Anschluss gleichmal gegoogelt habe. Für diesen Freitag habe ich mir auch wieder einen Telefontermin reserviert. 

7. Zuletzt habe ich die zweite Staffel THE HANDMAID’S TALE fertiggeschaut und das war wahnsinnig deprimierend, weil es die Serie einfach immer schafft, mich richtig runterzuziehen und gleichermaßen neugierig zu machen, wie es mit June und den anderen Frauen weitergeht.

5 Kommentare zu „Media Monday #460“

  1. 5 Wochen Homeoffice?! Lebst du allein? Ich glaube ich würde durchdrehen. Obwohl ich eigentlich gerne zuhause bin.

    Zu 6. Das ist ja ein schöner Service.
    Ingrid Lausund hat ja unter ihrem Pseudonym Mizzi Meyer alle Folgen von „Der Tatortreiniger“ geschrieben. Letzten Herbst habe ich hier in einem kleinen Theater in Würzburg von ihr die Bürosatire „Bandscheibenvorfall“ gesehen.

    1. Ja, ich lebe allein und mein Tipp ist: ich lass im Hintergrund immer Musik oder Podcasts laufen, damit die Wohnung ein bißchen „belebt“ klingt. Ohne das wäre ich tatsächlich schon längst durchgedreht.

    1. Leider nicht, aber vielleicht bespaßen die mittags die Kinder. Seit dieser Woche gibt es ja auch die Möglichkeit, dass mittags ein Ensemblemitglied ein Kind anruft und ihm was vorliest. Die Termine waren natürlich schnell weg. Ich bin schon gespannt, wer diese Woche mein Vorleser ist. Ich habe mir wieder einen Freitagabendtermin reserviert. Das ist mein neues Start-ins-Wochenende-Ritual. Die Frau mit den Büchern und der Hängematte im Wohnzimmer hat sich auch einen Termin geben lassen. Ich habe ihr aufgetragen, dass sie einen lieben Gruß übermitteln soll, sollten Max oder Michael anrufen. 😉

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