Im achten Jahrhundert in Britannien: Balthazar Blake (Nicolas Cage) und sein Freund Maxim Horvath (Alfred Molina) sind Merlins Meisterschüler. Die schöne Veronica (Monica Bellucci) wirft Schatten auf ihre Freundschaft, da sich beide für sie interessieren. Als sich Veronica für Blake entscheidet, verbündet sich Horvath mit Merlins Widersacherin Morgan Le Fay. Blake setzt alles daran, dem Bösen ein Ende zu setzen und kann beide Zauberer in einer Matroschkapuppe einfangen. Dafür opfert Veronica ihr Leben. Im Jahr 2000 führt die Jagd nach einem Zettel den jungen Dave in Blakes Antiquitätenladen. Der Junge weiß nicht, dass Blake bereits seit Jahren nach ihm gesucht hat. Da Morgan zwar eingesperrt, aber noch lange nicht besiegt ist, kann sie jederzeit aus ihrem Gefängnis ausbrechen. Um sie endgültig auszulöschen, bedarf es der Hilfe des Auserwählten. Als Student wird Dave (Jay Baruchel) erneut von Blake aufgesucht, um ihm bei der schwierigen Mission zu helfen. Dave wird nur widerwillig zum Zauberlehrling.

Alle Jahre wieder trifft man auf das altbewährte Trio Cage-Turteltaub-Bruckheimer, dass nicht erst seit National treasure samt Fortsetzung stets für super-Sommer-gute-Laune-Kino steht. Nicolas Cage und Alfred Molina scheinen wirklich Spaß an ihren Zauberkräften zu haben, während sämtliche Jungdarsteller nur wie bedeppert in der Gegend rumstehen und entweder den einen (Baltazar) oder den anderen (Maxim) anhimmeln. Von Schauspielerei war da wirklich wenig zu sehen. Auch die Story ist eine der schlechteren, die Bruckheimer je produziert hat. Hier handelt es sich um eine Mischung aus Percy Jackson und Harry Potter mit einem Schuss von Goethes Gedicht „Der Zauberlehrling“. Positiv sind die Special Effects anzuführen, die wirklich innovativ und ideenreich gestaltet sind. Dennoch können sie nicht über mittelmäßige Schauspielerei (abgesehen von Molina und Cage) und eine lasche Story hinwegtrösten.

Harry Potter für Arme (3/6)

Trailer: © Disney Deutschland