Media Monday #421

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Mein letztes Wochenende war ziemlich intensiv. Warum und weshalb? Das erfahrt ihr in meinem Media Monday 421. Der Lückentext stammt wie immer von Wulf vom Medienjournal.

Media Monday 421

1. Von all den Ankündigungen auf der San Diego Comic Con habe nur kurz auf Twitter gelesen (hauptsächlich Infos aus dem Disney-Marvel-Universum). Da ich dieses Wochenende eh mit anderen Dingen beschäftigt war und weil ich ja inzwischen unter Marvel-Müdigkeit leide, hat mich das aber nicht wirklich interessiert.

2. Ich persönlich hätte mich ja darüber gefreut, wenn ich dieses Wochenende endlich mal Zeit für Sport oder Kino gehabt hätte, aber das „Konkurrenzprogramm“ war auch nicht übel (siehe Nr. 7).

3. Schön/schlimm, wie sich alle immer aufregen, wenn sich irgendein Produktionsstudio mal erdreistet eine Rolle so zu besetzen, dass es nicht in das Weltbild von irgendwelchen Leuten passt. In der Realverfilmung von Arielle wird diese von einer afroamerikanischen Sängerin gespielt. Es gibt im nächsten Bondfilm einen weiblichen 007. Wo soll da ein Problem sein?

4. Mein Regal war wohl die mitunter beste Anschaffung, die ich je getätigt habe, schließlich platzt es zwar aus allen Nähten (Bücher und DVDs), aber es steht da wie eine Eins.

5. Unverzichtbar für den Filmgenuss daheim ist ein großer Fernseher und eine kuratierte DVD-/Blu-ray/4k Blu-ray-Sammlung.

6. Würde man in diesem Sommer nur ein Buch lesen, ich würde ich den Programmkatalog deiner örtlichen Volkshochschule empfehlen, denn dort kann man spannende Kurse entdecken, die preislich noch einigermaßen überschaubar sind. Ich selbst habe da in letzter Zeit auch so meine Erfahrungen gemacht, denn…

7. …zuletzt habe ich einen Schauspielschnupperkurs namens „Theater für Schüchterne“ gemacht und das war großartig, weil ich nicht nur viel übers Schauspielern und Improvisieren gelernt habe, sondern auch die anderen Teilnehmer etwas besser kennenlernen konnte. In den Pausen habe ich fleißig Werbung für das Residenztheater gemacht und mich mit den anderen Teilnehmern ausgetauscht. Wir waren eine tolle Gruppe. Von jedem Geschlecht und jedem Alter war jemand vertreten.

Unsere Kursleiterin Carla hat uns ganz schön gefordert. Meine erste Regieanweisung war: „Du sitzt in einem Arztzimmer. Deine Spielpartnerin erinnert dich an eine kürzlich verstorbene Person aus deinem Bekanntenkreis. Du weißt aber nicht, ob sie es wirklich ist, oder ob du Wahnvorstellungen hast – und deshalb vielleicht beim Arzt sitzt. Und das alles ohne Sprache, nur mit Gesten“. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht.

6 Kommentare

    1. In 2 Tagen wird man kein Profi, aber ich will im Herbst vielleicht noch in den „Teil 2“. Da geht es dann auch um den Umgang mit Text. Was sich allerdings schon an diesem Wochenende herausgestellt hat: ich habe sehr viel mehr Respekt für Schauspieler bekommen. Wenn man erstmal weiß, wie viel da dran hängt, ist es schon ziemlich beeindruckend was da so mancher leistet.

  1. Ich habe Serien und Filme online bisher mindestens über den PC, aber meistens per Fernseher angesehen. Unter gewissen Umständen könnte ich mir vorstellen, eine Serienfolge auf meinem Tablet anzuschauen. Aber auf dem Smartphone?!

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