Media Monday #406

Veröffentlicht von

1. Die erste Aprilwoche ist rum und auch wenn es zu früh ist für ein Fazit, kann ich doch für mich schon festhalten, dass ich in letzter Zeit viel zu wenig im Kino war. Das liegt aber auch ein bißchen daran, dass ich die erste Staffel von THE HANDMAID’S TALE gesehen habe und das war aufwühlend genug.

2. Paul Dano kennen ja meiner Meinung nach viel zu wenige, denn meistens spielt er unauffällige Kerle in irgendwelchen Indie-Filmen, die kaum jemand sieht. Wer sich dennoch mit dem Amerikaner beschäftigen möchte, dem empfehle ich LOVE & MERCY und PRISONERS.

3. Ich kann gar nicht verstehen, wieso sich Tom Hiddleston für etwas wie einen Werbespot für Nahrungsergänzungsmittel hergibt, immerhin hat er sowas gar nicht nötig. What the f…?

Clip: © Youtube/Torrilla

4. Das Tempo der Veröffentlichungen und die schiere Masse an neuen Serien kann auf Dauer nicht gutgehen. Irgendwann wird die Blase platzen. Insbesondere im Bereich der Streaminganbieter. Das Problem ist, dass Streaminganbieter immer mehr zu Kinostudios werden. Das hat zur Folge, dass es ihnen immer mehr auf die Zugriffszahlen ankommt. Direkt in der Startwoche muss der Film oder die Serie beim Publikum gut ankommen, sonst wird die zweite Staffel oder der zweite Teil gleich gestoppt. Das widerspricht aber dem ursprünglichen Versprechen von Streaming, nämlich Filme und Serien zu sehen, wann auch immer man möchte.

5. Fortsetzungen und Remakes scheinen im Genre ____ momentan wahnsinnig im Trend zu sein, schließlich kommen in den nächsten Monaten AVENGERS 4: ENDGAME, JOHN WICK: KAPITEL 3 und GODZILLA 2 in die deutschen Kinos.

6. Der April ist voller Highlights, was Filme, Serien, etc. betrifft. Mein persönliches wird wahrscheinlich das Theaterstück „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ in Basel. Das Stück wird nämlich nicht im Schauspielhaus gespielt, sondern im Baseler Stadtbild. Ich hoffe sehr, dass es am Wochenende nicht regnet.

7. Zuletzt habe ich die Doku LEAVING NEVERLAND gesehen und das war ziemlich bewegend, weil die Lebensgeschichten der zwei Protagonisten und das Thema Kindesmissbrauch echt an die Nieren gehen.

5 Kommentare

    1. Ich gehe mal davon aus, du beziehst dich bei deiner Frage auf LEAVING NEVERLAND. Sagen wir’s mal so: ich kann mir vorstellen, dass sie die Wahrheit sagen. Jetzt, wo Michael tot ist, haben sie ja eigentlich nichts mehr davon die Wahrheit zu sagen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich die beiden mit der Doku mehr schaden als dass es ihnen „nutzt“. Man sieht ja, wie die ganzen Michael-Jackson-Fans aus ihren Löchern kommen und ihn verteidigen, obwohl keiner die Wahrheit wissen kann.

      1. Ja, das meinte ich und ja, geht mir ähnlich.
        Ich kann übrigens auch ein Interview mit Oprah Winfrey empfehlen, das sie mit dem Regisseur und den Beiden geführt hat, müßte auf YT zu finden sein. Das fand ich auch sehr aufschlussreich, gerade im Bezug auf das Grooming und das Verhältnis der Jungs zu ihren Müttern

Kommentar verfassen