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Meinung

Media Monday #348

Header vom Media Monday 348 via Medienjournal Blog

In der vergangenen Woche habe ich zweimal unabhängig voneinander das Kompliment bekommen, ich hätte abgenommen. Ich selbst sehe da zwar keine große Veränderung, aber die werden wohl recht haben. Offenbar bringt das Zumba etwas…

© Giphy

Media Monday 348
  1. Ein altbewährtes Konzept sollte man besonders in der Film- und Fernsehlandschaft entweder zeitgenössisch abwandeln oder komplett über den Haufen werfen. Das gilt insbesondere für Genrekonventionen, Standardsituationen (z.B. der erste Kuss) und Klischees (z.B. Last-minute-Rescue). Man muss dabei das Rad nicht neu erfinden, aber zumindest Mut zur Kreativität und etwas Risikobereitschaft beweisen. VICTORIA war nicht der erste Film, der in einem Take gedreht ist, hatte aber eine eigene Note. Und SLOW WEST und DAS FINSTERE TAL beweisen, dass man einen Western nicht zwangsläufig in den USA drehen muss.

  2. Von SNOWMAN fühlte ich mich ja doch eher unterwältigt, schließlich passt bei diesem Film trotz erstklassiger Darsteller so gar nichts zusammen. Der Film hat einfach keine Atmosphäre.

  3. Alle Schauspieler mit einem bestimmten Image würde ich mir ja mal als Gegenteil ihres Images in einem Film wünschen, denn ich glaube, das wäre ziemlich spannend. Angelina Jolie, die in nahezu jedem Film mit Leichtigkeit das Filmende überlebt, sollte mal nach 10 Minuten sterben und nicht mehr wiederkommen. Der ewig charmante George Clooney als furchteinflößender Serienkiller, der am Comer See alles unter die Erde bringt, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Ich finde es immer großartig, wenn Schauspieler gegen ihr Image besetzt werden, wie etwa Colin Firth in KINGSMAN

  4. Regisseurin Ava DuVernay hat hoffentlich mit A WRINKLE IN TIME  (deutscher Kinostart: 5. April) wieder einen großartigen Film am Start. SELMA hat mir damals total gut gefallen und Oprah Winfrey spielt wieder mit, da muss ich ins Kino. 

  5. John Watson ist einer der besten Sidekicks überhaupt, immerhin ist Sherlock Holmes ohne seinen zynischen und treuen Freund einfach nur ein durchgeknallter Soziopath, der allen auf den Sack geht.

  6. Bevor der Februar endet, wollte ich eigentlich mehrere Hefte von meinem Fernstudium bearbeitet haben. Satz mit X – war nix. 

  7. Zuletzt habe ich DIE VERLEGERIN im Kino gesehen und das war eine gute Entscheidung, weil mir dieser Ensemblefilm gut gefallen hat und ein starkes Statement für unabhängigen Journalismus und eine freie Presse ist.

via Giphy

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  1. Das Gegenteil des Images zu spielen wäre natürlich eine Herausforderung… Trauen sich aber viele Künstler nicht bzw. traut man ihnen auch nicht immer unbedingt zu.

  2. Neulich lief ein Film in der ARD, der wirklich mal total aus dem Rahmen fiel. Es ging um einen Wiener Taxifahrer mit türkischen Wurzeln, der aus Liebe zur Tochter seines Chefs zum Islam konvertiert und sich selbst Türkisch beibringt – um kurz darauf zu erfahren, dass er ein Ausflugslokal nur dann erbt, wenn er innerhalb eines Jahres zum Christen wird…

    Klingt zunächst etwas wirr, aber der Film war saukomisch und glänzte mit Twists, die keiner erwartet hätte.

  3. Ich hab mir schon öfter gewünscht, das Angelina Jolie nach 10 MInuten Filmauftritt stirbt. Aber manche Träume gehen nie in Erfüllung. 😉

  4. Gnislew

    Das mit dem Western haben die Italiener doch schon weit früher mit ihren Spaghetti-Western bewiesen.

  5. Angelina Jolie spielt wirklich immer ähnlich und leider kann ich darin keine große Wandlungsfähigkeit oder Schauspielkunst sehen. Vielleicht würde es ihr tatsächlich helfen, mal gegen den Strich besetzt zu werden.

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